Foxwanderung 2018

fand am 10. Mai 2018 im Zürcher Weinland statt

Foxwanderung 2018 ‐ feiner Wein im Zücher Weinland

Foxterrierwanderung vom Auffahrtstag, 10. Mai 2018, durch Wald und Flur rund um Benken

 

Offenbar hat das Zürcher Weinland eine fast magnetische Anziehungskraft… Wie könnte sonst erklärt

werden, dass sich am Treffpunkt beim Restaurant «Guggere» in Benken im Laufe des Morgens sage und schreibe 27 Personen mit ihren Draht‐ und Glatthaarfoxels einfanden. Ein Rekord für diesen Anlass! Das Wetter war demgegenüer nicht ganz rekordverdähtig. Es regnete und tröfelte von Himmel und Bäumen.  Aber was ein rechter «Hündeler» ist, läst sich von solchen Wetterkapriolen nicht abschrecken. Man nimmt einfach Schirm und Regenhut und ist fü alle Eventualitäen gerüstet.

Und die Foxels sind mit ihrem harten Haarkleid ja ohnehin immer bereit fü einen Spaziergang, auch

wenn’s  ins triefend‐nasse Unterholz geht (wo fü die gewieften Jagdhunde sogar die Gelegenheit 

besteht, ein paar hungrige, blutsaugende Zecken zu erjagen, welche die Meisterin oder der Meister

dann wieder vorsichtig herausoperieren müssen…).

Frohgemut und erwartungsvoll liefen wir dann los, dem ortskundigen Fürer hinterher, hinein in einen wunderbaren, saftiggrüen Wald. Schnell aber zog sich die ungewohnt grosse Wandergruppe in die Läge: die einen stümten vorneweg los auf dem schöen Waldsträschen, wärend es andere gemütlicher angingen, zusammen schwatzten, Erlebnisse austauschten und zwischendurch am Wegrand das junge Grün bewunderten. Auch die Hunde schlugen unterschiedliche Tempi ein, denn auch hier waren alle Generationen vertreten vom stümischen «Jungspund»bis zur bedächtig dahinschreitenden Urgrossoma…Also kam, was kommen musste: Bald schon war ein Teil der Gruppe «abgehängt» und fand sich ratlos im plözlich riesig gross und menschenleer erscheinenden Wald. Ja, was nüzt der beste ortskundige Führer, wenn er nicht mehr zu sehen ist?

Da wurde die vorhin leichtfertig hingeworfene Bemerkung, das sei ein richtig verwunschener «Hänsel‐und‐Gretel‐Wald» urplöztlich bittere Realität. Denn es hatte auch niemand daran gedacht, fü die armen verlassenen

Hänsel‐ und Gretel‐Kinder Markierungszeichen zu hinterlassen. Wie sich also zurechtfinden auf den

unbekannten Wegen? Nun, so schlimm war es auch wieder nicht, denn niemand brach deswegen in Tränen aus (was dem Namen «Zürcher Weinland»eine ganz neue Bedeutung gegeben hätte…).

Als erprobte «Hündeler» streckten wir einfach unsere Nase in den Wind, und fanden ‐ die einen mehr,

die anderen weniger direkt –wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung zurük (jedenfalls ist bis anhin keine Vermisst‐Anzeige eingegangen…).

Nach der Anstrengung des Wanderns ging es zum gemülichen Teil des Ausflugs: wir stiegen in die heimelige Gaststube im ersten Stock des Restaurants hinauf. Hier bot sich ein Ausblick weit üer das Land hinaus. Bei schöem Wetter häten wir sicherlich das ganze Bergpanorama fotogen hingebreitet gesehen… Und nun machte das Zücher Weinland seinem Namen alle Ehre: ein freundlicher «Föxeler»  hatte nämlich allen  müde gewordenen  Wanderinnen und  Wanderern  als, Apéro eine Runde wunderbaren Roséwein gesponsert 

(wie man so schön «neudeutsch» sagt).

Also hoben alle ihr Glas und liessen den Spender herzlich hoch leben. Hoch leben liessen wir auch unser

Organisations‐Ehepaar Herta und Hanspeter Lutz, das zum 25igsten Mal den Anlass organisiert hatte:

schon wieder ein Rekord!

Später kam das Essen, und alle waren beschätigt mit Schnitzel, Bratwurst, Geschnetzeltem oder

«ischchnusperli» je nachdem, was jeder und jede vorher nach eigenen Vorlieben ausgewält hatte.

Manch einer gönnte sich nachher noch ein feines Dessert, und sei aus auch nur, um das Debattieren,

den Erfahrungsaustausch oder ganz einfach das «Plauschen» mit anderen «Föxelern» noch etwas in

die Läge ziehen zu können. Irgendwann einmal begann aber das grosse Aufbrechen. Man sagte sich

allenthalben auf Wiedersehen und wüschte sich eine gute Zeit bis zur nähsten Foxwanderung (das

wäre dann die 26igste von Herta und Hanspeter…!

 

Niederglatt, 25.05.2018 / Esther und Rolf Hefti